ätherische_öle_707094_web_R_K_by_angieconscious_pixelio.deDie positive und stimulierende Wirkung ätherischer Öle auf den Organismus hat eine lange Tradition: Bereits zur Zeit der alten Hochkulturen von Mesopotamien und Ägypten nützten die Menschen die wundervollen und mannigfachen Wirkstoffe der Pflanzen für therapeutische und rituelle Zwecke. Die Duftstoffe bzw. Pflanzenteile wurden damals meist in Form von Räucherwerk angewandt. Die heutige Bezeichnung Parfum (lat. per fumum – durch den Rauch) für wohlriechende Duftölmischungen leitet sich davon ab.

 

Ätherische Öle – ihr Weg nach Europa

In Ägypten wurden den Toten wohlriechende Balsame und Kräuter mit in die Gräber gelegt, um die Götter sanft zu stimmen. Die reichen Ägypterinnen verwendeten damals schon Salben aus Anis, Zitrone und Rosmarin zur Körperpflege. Die exzentrische Kleopatra soll sogar für jeden Teil ihres Körpers ein eigenes Parfüm benutzt haben. Sie verstand es ausgezeichnet, Düfte für ihre Zwecke einzusetzen. Als sie Marcus Antonius auf ihrem Schiff empfing, soll sie die Segel parfümiert haben. Kein Wunder, dass der Römer – so betört – ihren Reizen erlag.

Später gelangte das Parfüm über Griechenland und das antike Rom nach Europa. Laut römischem Geschichtsschreiber Plinius den Älteren wurden Pfefferminzblättern zur Reinigung von Krankenräumen verwendet. Dokumentiert ist die Aromatherapie seit 5000 vor Christus.

Der französischer Chemiker und Parfümeur René-Maurice Gattefossé gilt als der Begründer der Aromatherapie.

 

Bild 1: © 707094, angieconscious / pixelio

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